Ich habe einen Traum

Ich träume von einer Welt, in der alle Lebewesen friedlich miteinander leben, sich die Erde teilen, einander respektieren und achten.
Die Last großer Träume
Dieser Traum begleitet mich bewusst seit vier Jahrzehnten. Und ich muss sagen, ich habe mich redlich bemüht! Ich habe mir Regeln auferlegt zum Schutz der Umwelt, lese unfassbar viel dazu und tue, was ich mit meinem kleinen Leben so tun kann.
Und ja, ich bin über die letzten Jahre müde geworden. Eine Art Hoffnungslosigkeit hat sich leise und unmerklich in meine Glieder geschlichen. Bei allem was ich tat, um meinen Beitrag für den Erhalt unserer wunderschönen Erde zu leisten und uns ein friedliches Miteinander zu ermöglichen hatte ich dieses zarte spüren von "Nicht genug". Manchmal haben auch meine Kräfte nicht gereicht, um Dinge, die ich für gut und richtig halte, konsequent zu leben. So fing ich zum Beispiel an, nach und nach wieder Fleisch, zu essen, egal woher es kam. Es war eine Mischung aus "nicht immer Außenseiter sein wollen", "so schlimm ist es nun auch wieder nicht" und manchmal einfach, weil es so schön leicht ist.
Ich weiß, ich möchte zurück in die Leichtigkeit und Freude, ein "gut genug" spüren und darüber wieder Kraft schöpfen.
Von Pilzen lernen
Gestern, in einem Film, den mir mein Geigenlehrer empfahl, sah ich etwas über Pilze. Interessanter Weise ist dieses Wissen schon lange in mir vorhanden, nur kam die Verknüpfung erst jetzt in mein Bewusstsein.
Was können wir von diesen wunderbaren Wesen lernen?
Ich denke dabei an die riesigen Netze der Pilze, die für uns weitestgehend unsichtbar unter der Erde unzählige Lebewesen miteinander verbinden.
Über diese Netze werden Informationen und Nährstoffe miteinander geteilt, die allen in diesem Netz ein auskömmliches Leben ermöglichen. Die Kraft der Gemeinschaft verankert sich in mir als tragendes Bild.
Was Pilzen gelingt - das sollte auch uns Menschen möglich sein. ❤️
Von Unmöglich zu Schaffen!
Mit dem Gedanken dieser Netze dringt wieder Leichtigkeit in meinen müden Körper.
Was genau macht es jetzt wieder für mich leichter?
Die Stärke von Verbundenheit

Seit ich mich für das Gefühl meiner eigenen Müdigkeit geöffnet habe und dies als einen Teil in mir akzeptiere, entsteht viel Wunderbares. Ich begegne plötzlich so vielen Menschen mit ähnlichen Ideen, Träumen und Wünschen für die Welt. Projekte, die bereits existieren, kann ich jetzt sehen und als die Wunder, die bereits geschehen, wahrnehmen. Dies lässt mich wieder ruhig ein- und ausatmen - ich muss es nicht alleine schaffen. Wir sind viele.
Die Welt in einem Regentropfen - lebendiges Wasser - Leben überall! Ein weiteres Bild für Verbundenheit. Das Wasser in uns und allem Leben.
Öffnen wir die Augen und Herzen füreinander und unsere Netze und Verbindungen werden sichtbar.
In meiner Vision schaffen wir es, wenn wir unsere Träume zusammenführen, diese miteinander teilen, unsere kleinen und großen Wünsche, Ideen und Taten bündeln.
Wahr geworden! Der Traum vom HEILRAUM
Mit meiner Freundin Linde habe ich einen Ort der Gemeinschaft geöffnet. Hier können wir
- gemeinsam lernen, uns mit den natürlichen Zyklen der Natur zu verbinden
- unsere Träume teilen
- über unsere Ängste sprechen
- das Zuhören und Sprechen aus dem Herzen üben
- die Natur und ihre heilenden Kräfte erkunden
- uns halten
- miteinander singen
- kreativ sein....
Im Grunde ein Raum für die Qualitäten, die für eine Heilung der Welt benötigt werden.
Wir laden Dich ein, ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.
Was ist Dein Traum?
Schreibe mir gern oder teile Deinen Traum als Kommentar. Vielleicht kennst Du inspirierende Projekte oder Menschen, die Du mir ans Herz legst? Auch darüber freue ich mich sehr!
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