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Huch - schon der zweite Monat rum

Im ersten Monat war tatsächlich jeder einzelne Tag super spannend. Halte ich durch? Was muss ich einkaufen? Was kann ich essen, wenn ich im Büro oder unterwegs bin? Wie erkläre ich...

Naja, Ihr wisst schon....

Inzwischen ist es super easy mich pflanzlich zu ernähren und irgendwie auch selbstverständlich. Nein Danke, kein Ei für mich... Und: ich bin nicht dogmatisch! 

Warum?

Das und meine drei "sollte man immer da haben"-Tipps erzähle ich Euch hier.

Heute mal kein Bild von einem zubereiteten Essen. Dafür seht ihr hier eins meiner Lieblingswildkräuter. Die Vogelmiere. Selbst die kalten Tage konnten ihr in diesem Jahr nichts anhaben. Hier ein Foto vom Januar diesen Jahres.

 

Bei meinen winterlichen Streifzügen durch den Wald habe ich sie an mehreren Stellen entdeckt. Klein und unscheinbar steckt sie doch voller gesunder Vitamine.

 

Ich liebe sie als Frischekick auf meinem Gurkenbrot oder auch als Ergänzung von Salaten und Gemüsegerichten.

 

Seit meiner Ernährungsumstellung achte ich wieder viel mehr auf die Geschenke von Mutter Natur. Viele Wildkräuter sind wesentlich gesünder als Salate aus dem Supermarkt.

Wichtig: Pflücke immer nur so viel, wie Du brauchst und lasse immer noch genug von einer Pflanze stehen.

Monat zwei - meine Erfahrungen

Offenbar war alles ganz easy, denn mir wird gerade erst heute bewusst, dass bereits der zweite Monat vergangen ist.

Inzwischen habe ich so meine Routinen, da ich weiß, dass es gut tut, vorbereitetes Essen im Haus zu haben und nicht der Verführung eines Stückchens Käse zu folgen, wenn Hunger (meist ist es eher der Appetit) doch mal schnell gestillt werden möchte.

 

Meine drei "sollte man immer da haben"-Tipps:

 

1. Suppen und Eintöpfe gleich in größeren Mengen zubereiten

Ich liebe zum Beispiel Rote-Linsen-Suppen. Da koche ich gern gleich einen großen Topf. Was am ersten Tag nicht gegessen wird, wandert bereits portioniert in den Kühlschrank für die nächsten Tage. So ist etwas da, wenn's mal schnell gehen muss. Gemüse-Currys sind auch super!

 

2. Frühstücks-"Brei"

Hirse, Haferflocken, Buchweizen... ich liebe sie alle! Am liebsten gekocht mit leckeren Gewürzen wie Zimt und Nelken, gern auch Kardamom. Nüsse und Datteln füge ich gern dazu, am Ende ein klein geschnittener Apfel, oder das selbst gekochte Apfelmus, Mandarine, Tiefkühlblaubeeren... Sesam, Hanfsamen oder Leinsamen passen auch sehr gut. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Auch hiervon bereite ich gern etwas mehr zu, für den Folgetag... Gesund, nahrhaft und sättigend - so kommst Du gut durch den Tag.

 

3. Salat in allen Varianten

Blattsalate, Gemüsesalate, Salate mit warmen und kalten Zutaten. Quinoa, Hirse oder Reis können gute Grundlagen sein. Wichtig ist qualitativ hochwertiges Öl und guter Essig. Ich nutze, neben meinem tollen Olivenöl, gern auch Hanf- oder Mohnöl. Frische Kräuter gehören auch immer dazu. Im Winter geben Rosmarin, Vogelmiere und auch Löwenzahn die frische Würze. Körner, Saaten, gehackte Nüsse als "Topping", probiere, was Dir gut schmeckt.

 

Fürs Büro portioniere ich mir alles in schöne Gläser.

 

Und - zur Wahrheit gehört dazu - ich bin nicht dogmatisch.

Wenn's zum Geburtstag von Schwiegermama selbstgebackenen Kuchen gibt, der natürlich Ei und Butter enthält, dann darfs schon mal ein Stückchen sein. Auch zum Valentinstag gabs eine Ausnahme - "Echte" Pizza mit Käse. Das musste mal sein.

 

Warum ich das mache?

Ganz einfach! Essen ist und bleibt Genuss und darf Spaß machen. Dazu gehört auch, mal weniger streng zu sein.

 

Was auch immer Du in Deinem Leben gerade anpackst, umkrempelst oder veränderst, ein bisschen Disziplin gehört dazu. Dennoch dabei den Spaß nicht vergessen.

 

Von Herzen

Andrea

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Andrea Schild

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